Heimatlied: Mein Waldeck

 

 

Unter allen Landen deutscher Erde
Preis' ich Waldeck, mein lieb Heimatland.
Bist zum letzten Atemzuge werde
Ihm ich weihen treulich Herz und Hand.

Refrain:
|: Mein Waldeck, lebe hoch! :|
Mein teures, liebes Waldeck,
Es lebe, lebe hoch!

2. Seht das Land im Schmuck der schönsten Wälder,
Wenn der Lenz mit neuer Pracht einzieht.
Wenn die Berge, Täler, Wiesen, Felder
Grün geziert, so weit das Auge sieht.
Refrain:

3. Wie so mächtig auf den Höhen rauschen
Eich' und Buche, trotzend Sturm und Wind!
Hirsch und Reh im stillen Waldgrund lauschen,
Wo der Quell zum klaren Bächlein rinnt.
Refrain:

4. Echte Deutsche sind in Waldecks Gauen.
Sachs' und Franke reichen sich die Hand.
Fürst und Volk einander stets vertrauen;
Lieb' und Treue sind ihr festes Band.
Refrain:

5. Schwarz-rot-gold sind meine Landesfarben.
Dunkler Nacht folgt goldnes Morgenrot.
Für Alldeutschland Waldecks Söhne starben,
Deutsche Treu' bewährend bis zum Tod.
Refrain:

6. Fest, o Waldeck, steh' zum Deutschen Reiche,
Wie dein hohes Felsenschloß so fest!
Grün und blüh' gleich deiner schönsten Eiche,
Stürmt es auch von Osten oder West.
Refrain:

 

 

 

 

 

 

Das Lied "Mein Waldeck" ist die Landeshymmne des Fürstentums Waldeck.

Der Text wurde verfasst von Pfarrer August Koch (*10 Januar 1857) in Wrexen,

jetzt Diemelstadt-Wrexen. Nach einer Anekdote wurden er und einige Freunde auf

einer Feier derb verspottet, weil sie kein Lied ihres Heimatlandes singen konnten (es

existierte bis zu diesem Zeitpunkt keines) . August Koch soll sich dieses so zu

Herzen genommen haben, dass er in der kommenden Woche anfing, selber ein Lied

zu schreiben. "Mein Waldeck" wurde im Jahr 1890 veröffentlicht und ist auch zu

Beginn des 21. Jahrhunderts bei nahezu allen Einwohnern des Waldecker Lands bekannt.

Quelle: WIKIPEDIA.de